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Report der Weltbank über soziale Ungleichheiten in Lateinamerika: |
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Die Weltbank fordert Lateinamerika dringend dazu auf, in die Bereiche Ausbildung, Infrastruktur und Mikrokreditvergabe zu investieren. Der Vorsitzende der Weltbank für die Region Lateinamerika Perry meint, dass eine effiziente Investition gegen die Armut das Rezept für eine gesunde Basis der Gesellschaft sei. Wenn die sozial Schwächeren ihren Lebensstandard nicht verbessern könnten, würden sie auch nicht fähig sein, zum nationalen Wachstum beizutragen.
Der von der Weltbank veröffentlichte Report über die Lage Lateinamerikas geht davon aus, dass, falls es in den nächsten Jahren nicht gelingen sollte, soziale Ungleichheiten zu beheben, automatisch zusätzliche BIP-Wachstumsraten von bis zu 2% notwendig seien. Das wirtschaftliche Wachstum und die Marginalisierung bilden laut Report einen „Teufelskreislauf“ und es sei für einen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung unabdingbar, den Wohlstand angemessen zu verteilen.
Perry betonte ebenfalls, dass eine Liberalisierung des Handels bedeutende Auswirkungen auf eine wachsende Wirtschaft und gleichzeitig auf die Armutsbekämpfung habe. Die Handelsblöcke müssten unter sich auf globaler Ebene wie etwa durch die Erneuerung der Doha Runde gemeinsame Ziele setzen, die dann schrittweise erreicht werden könnten. |