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Mercosur ist sechstgrösste Wirtschaftsmacht PDF Drucken E-Mail

Nach Angaben des auf der Webseite der US-amerikanischen Central Intelligence Agency veröffentlichten CIA Factbook 2007 nimmt der Mercosur gemessen an der Kaufkraft des Bruttoinlandprodukts die sechste Stelle der Weltrangliste ein.

Mit einem BIP (PPP) von 2,458 Billionen US-Dollar im Jahr 2006 liegt der Mercosur hinter den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, China, Japan udn Indien und vor Russland, Südkorea, Kanada, Mexiko und Indonesien. Laut dieser Quelle beläuft sich das globale an der Kaufkraft gemessene BIP auf 65 Billionen US-Dollar, womit bei einer Gesamtbevölkerungszahl der Erde von 6,525 Mrd. das BIP pro Einwohner im Durchschnitt etwas mehr als 10.000 US$ beträgt.

Bei diesem Indikator liegt der Mercosur mit 9.324 US-Dollar an achter Stelle hinter den Vereinigten Staaten, Kanada, Japan, der Europäischen Union, Südkorea, Russland und Mexiko und vor China, Indonesien und Indien.

Innerhalb des Mercosur hat Argentinien das höchste BIP pro Einwohner gefolgt von Uruguay (10.700 US$), Brasilien (8.600 US$), Venezuela (6.900 US$) und schliesslich Paraguay (4.700 US$). Die Vereinigten Staaten sind die grösste Volkswirtschaft der Welt mit einem BIP von 12,98 Billionen US-Dollar, an zweiter Stelle steht die Europäische Union (12,82 Billionen) gefolgt von China (10 Billionen) und in grösserem Abstand Japan (4,22 Billionen) und Indien (4,042 Billionen).

Eröffnung des Mercosur-Parlaments PDF Drucken E-Mail

Am 7. Mai wurde offiziell das Mercosur-Parlament eröffnet, das am 9. Dezember 2005 gegründet worden war. Jedes Land entsendet 18 Repräsentanten, die unter den nationalen Abgeordneten gewählt werden, womit das Organ insgesamt 90 Parlamentarier umfasst. Ab 2010 sollen die Mitglieder des Mercosur-Parlaments direkt gewählt werden. Es ersetzt die 1991 gegründete Gemeinsame Parlamentarische Kommission und wird seinen Sitz in Montevideo haben.

Am 4. Mai kam die Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Südamerika und Mercosur in Montevideo an, um an der Eröffnung teilzunehmen. Ein Hauptziel der Delegation besteht darin, mit etwa 40 sozialen Organisationen Kontakt aufzunehmen, um jährlich einen Bericht zur Lage der Menschenrechte in jedem Land zu erstellen. Die Europaparlamentarier werden mit dem Wirtschafts- und Sozial-Konsultativforum des Mercosur, in dem Unternehmerverbände und Gewerkschaften vertreten sind, Gespräche führen. Weiterhin werden sie sich mit Bildungs- und Kulturfragen beschäftigen, darunter die Anerkennung akademischer Titel, Studenten- und Dozentenaustausch und der Schutz des gemeinsamen Kulturerbes.

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